Lücke im Lebenslauf? Ja war geil!

Diesen Spruch liest man momentan immer wieder. Doch wie vermittelst du genau das dem Personaler? Und zwar ohne dass man dich für unzuverlässig und ein bisschen verplant hält.

Wichtigstes Gebot ist die Ehrlichkeit.

 

Sei ruhig ehrlich und erzähle von deinen Reisen. Lass die kleinen Peinlichkeiten und Feierexzesse weg, vergiss dafür aber nicht die wichtigen Learnings, die du während deiner Abwesenheit aus dem Berufsleben gemacht hast.

Diese wertvollen Erfahrungen, die sich dann in den sogenannten Social oder Soft Skills bemerkbar machen, sind in unserer modernen Arbeitswelt wichtiger denn je. So kann dir zum Beispiel dein gestärktes Selbstvertrauen in deinem Verkaufsjob helfen oder der Respekt und die Wertschätzung für andere Personen werden dir den Umgang mit deinen neuen Kollegen oder Kunden erleichtern.

Das gleiche gilt auch, wenn du nicht auf Reisen warst, sondern dich eine Zeit lang einfach treiben gelassen hast. Auch in dieser Zeit hast du neue Erfahrungen gemacht, die dich persönlich weiter gebracht haben. Und genau das ist jetzt dein Pluspunkt für den neuen Job.

Doch was machst du bei einer Lücke im Lebenslauf, die auf den ersten Blick gar nichts Positives vorzuweisen hat?

 

So zum Beispiel bei einer Auszeit wegen gesundheitlichen Problemen oder weil man einen Angehörigen pflegen musste? Wir finden, auch hier sollte Ehrlichkeit an erster Stelle stehen. Warst du selber erkrankt, bist du übrigens nicht verpflichtet anzugeben, was genau das Problem war. Es reicht die Information, dass du wegen Krankheit ausgefallen bist. Und oft sind es doch genau diese schwierigen Zeiten, die uns persönlich weiterbringen und uns zeigen, was wir wirklich im Leben wollen. Vermittle das dem Personaler und er sieht, dass er eine starke, gewachsene Persönlichkeit vor sich hat.

Verzichte auf jeden Fall auf Lügen.

 

Auch auf die, die dir erstmal nur klein vorkommen. Solltest du den Job bekommen, musst du diese schließlich immer aufrechterhalten. Und das kann schwierig werden, wenn man sich dann mal verplappert.

Du siehst also, es ist nicht mehr nur das wichtig, was fachlich aufgezählt in deinem Lebenslauf steht. Es zählt auch das, was dahinter steckt. Und das bist Du! Mit all deinen Werten, Eigenschaften und Erfahrungen.

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